Über den Verein

Zwischenraum e.V. Berlin ist ein politischer Raum, in dem Menschen verschiedenen Alters, unterschiedlicher Lebensrealitäten und diversen Visionen aufeinander treffen, um ihre Gegenwart und Zukunft gemeinsam zu gestalten. Wir wollen das Projekt LEBEN, es nicht nur als individuelle und persönliche Herausforderung sehen, sondern im Austausch miteinander uns und unsere Umgebung aktiv und kreativ entwerfen. Dabei wollen wir nicht nur Vorhandenes hinterfragen und zerstören - vielmehr wollen wir Alternativen aufgreifen, sie bearbeiten und damit experimentieren, um diese anzunehmen oder wieder zu verwerfen.

Die Menschen im Zwischenraum sind mit dem was ihnen geboten wird nicht zufrieden. Menschen wie Du und Ich, die durch einen aktiven Lebensentwurf etwas schaffen wollen, das sonst nur in unserer Vorstellungswelt und dem Zwischenraum verwirklicht und belebt werden kann. Wir freuen uns über jede neue Person die das Projekt LEBEN oder einen Abschnitt davon mit uns teilen und verwirklichen will. Seid Willkommen, euch im Zwischenraum zu beteiligen, zu entfalten und ihn mitzugestalten. Ihr seid eingeladen eure Visionen und Entwürfe mit uns zu teilen oder konstruktive Kritik zu üben.

Die aktive Umsetzung und Realisierung des Zwischen(t)raums kulminiert jährlich im Zwischenraum Festival, einem Ort an dem wir das Zusammenspiel von Künstlerischem und Politischem erproben, erforschen und hinterfragen. Ein Raum in dem viel Energie und kreatives Potenzial gebündelt wird und der uns selbst immer wieder überrascht. Des Weiteren besteht unsere Tätigkeit vor Allem aus bildungspolitischen Aktivitäten und Veranstaltungen, der Auseinandersetzung mit uns selbst sowie der Verwertung von Abfällen mit denen der Kapitalismus uns reich macht. Auch wollen wir eine Plattform bieten für Projekte die von engagierten Menschen durchgeführt werden, welche jedoch keine rechtlichen bzw. institutionellen Grundlagen haben.

Der Zwischenraum ist ein Raum gefüllt mit Ideen, Visionen und Idealen. Nicht alle Ziele können erreicht und nicht alle Visionen umgesetzt werden. Dennoch glauben wir daran, dass nur durch ein aktives und selbstbestimmtes Leben ein kleiner Teilbereich - welcher auch immer - so gestaltet werden kann, dass es wenigstens ein bisschen mehr dem entspricht, wie wir uns LEBEN vorstellen.

Vereinssatzung

Satzung für den gemeinnützigen eingetragenen Verein Zwischenraum

§ 1 Name und Sitz
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und heißt dann Zwischenraum e. V. Er hat seinen Sitz in Berlin. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Vereinszweck
Zweck des Vereins ist die Förderung der Allgemeinheit durch gleichberechtigten, politischen und (inter)kulturellen zwischenmenschlichen Austausch und verschiedene Formen der demokratischen Teilhabe. Der Verein setzt sich zur Aufgabe einen offenen Raum für kritischen Austausch und ein besseres Verständnis der Realitäten in einem globalen heterogenen Europa zu schaffen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf eine kritische Auseinandersetzung der eigenen Position in sozialen, politischen, kulturellen und ökonomischen Strukturen, sowie Wanderbewegungen, Immigration und Emmigration gelegt. Moderne Gesellschaften sind geprägt von kultureller Vielfalt und Diversität, die jedoch in lokale und globale Macht- und Herrschaftsstrukturen eingebettet sind, auf denen Diskriminierung und Rassismus basieren. Wichtiges Anliegen des Vereins ist es Begegnungsräume zu bilden, in denen durch Austausch auf verschiedensten Ausdrucksebenen, wie Debatten und Diskussionen, musikalischen und dichterischen Beiträgen, Lesungen, Bildende Kunst, Tanz, Theater u.a. Fremdheitsgefühlen, Rassismus und jeglichen Diskriminierungen anderer Art entgegengewirkt wird. Die Ineinanderflechtung und gleichzeitige Förderung von Kunst und politischer Bildung eröffnen neue Perspektiven auf Gesellschaft, Politik, Kunst und Identitätsbildung. Der Verein und seine Mitglieder distanzieren sich klar von rassistischen, antisemitischen, antiziganistischen, homophoben und sexistischen Haltungen, sowie anderen Formen von Diskriminierung.
Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
(a) die Förderung und Durchführung von politischer Bildungs- und Aufklärungsarbeit unter Einschluss kultureller und künstlerischer Aktivitäten.
(b) die Förderung und Durchführung öffentlicher Veranstaltungen, (c) die Förderung und Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Gleichberechtigung, (d) die Förderung basisdemokratischer Kommunikationsprinzipien, (e) die Dokumentation der Arbeit und Veröffentlichung, (f) das Sammeln und die Weiterleitung von Spendengeldern für die Vereinsziele, (g) die finanzielle, personelle und ideelle Unterstützung thematisch verwandter Initiativgruppen
und Vereine.
§ 3 Selbstlosigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4 Mitgliedschaft
(1) Die Mitglieder des Vereins setzen sich zusammen aus:
- ordentlichen Mitgliedern - Fördermitgliedern
(a) Ordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die sich für die Ziele des Vereins einsetzen und dessen Arbeit aktiv unterstützen.
(b) Fördermitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die Ziele und Aktivitäten des Vereins fördernd unterstützen möchten. Sie verpflichten sich, einen Förderbeitrag, im Folgenden Solidaritätsbeitrag genannt, zu zahlen und genießen dafür besondere Vorteile. Der Solidaritätsbeitrag ist nach eigenem Ermessen und Möglichkeiten zu entrichten. Ein Mindestbeitrag kann von der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Fördermitglieder haben kein Stimm- und Antragsrecht.
(2) Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Diese Entscheidung kann von der Mitgliederversammlung auf Antrag revidiert werden. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags kann dem/der Antragsteller/in ohne Angabe von Gründen schriftlich mitgeteilt werden.
(3) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinssatzung anzuerkennen, die Zwecke und Ziele des Vereins zu fördern und zu unterstützen, sowie die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes zu akzeptieren.
(4) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person. (a) Der freiwillige Austritt ist zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer einmonatigen Frist durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand möglich. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar. Mitglied kann jede volljährige natürliche oder juristische Person werden. Dem schriftlichen Aufnahmeantrag kann der Vorstand innerhalb eines Monats widersprechen.
(b) Der Ausschluss erfolgt bei grober Verletzung der Ziele und Interessen des Vereins und seiner Satzung. Über den Ausschluss entscheidet die Vorstandschaft. Hiergegen kann das Mitglied innerhalb eines Monats nach Zugang des Ausschlussschreibens schriftlich Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet nach Anhörung des/der Betroffenen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder endgültig. Bis zum Abschluss dieses vereinsinternen Verfahrens ruhen sämtliche Rechte des Mitglieds. Auch die Mitgliederversammlung kann Vereinsmitglieder nach Anhörung des/der Betroffenen aus den genannten Gründen mit 2/3-Mehrheit aus dem Verein ausschließen. In diesem Fall gilt die Entscheidung ohne weitere Berufungsmöglichkeit.
§ 5 Organe
Organe des Vereins sind: 1. Die Mitgliederversammlung (nach § 6) 2. Der Vorstand (nach § 7)
§ 6 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.
Sie fasst mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse. Satzungsänderungen, eine Änderung des Vereinszwecks, sowie eine Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, werden behandelt wie nicht erschienene.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert. Aufgaben der Mitgliederversammlung:
(1)Bestimmung der Anzahl, Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands (2)Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und Beschlussfassung über den
V ereinshaushalt (3) Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins (4) Bestimmung der Anzahl und Wahl der Revisoren sowie Entgegennahme deren Berichts (5) Beratung und Entscheidungsfällung über wichtige Angelegenheiten des Vereins
§ 7 Der Vorstand
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus mindestens drei Mitgliedern, nämlich aus der/dem 1. Vorsitzenden, der/dem 2. Vorsitzenden und mindestens einem/einer bis maximal vier Beauftragten. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.
Die Mitgliederversammlung beschließt, ob und in welcher Anzahl weitere geschäftsführende, nicht vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder gewählt werden.
Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
Er fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind, hiervon mindestens eines der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder.
Die einzelvertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder sind an die Mehrheitsbeschlüsse des Vorstands gebunden.
Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
Der Vorstand ist berechtigt, eine/n Geschäftsführer_in mit der Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte zu betrauen.
Der Vorstand lädt schriftlich (dies kann auch per Email erfolgen) zwei Wochen im voraus, mindestens einmal im Jahr, zur Mitgliederversammlung ein. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.
§ 8 Revision
Die Mitgliederversammlung wählt mindestens eine/n Revisor/in. Die Aufgaben sind die Rechnungsprüfung und die Überprüfung der Einhaltung der Satzungsvorgaben und Vereinsbeschlüsse. Revisoren dürfen nicht dem Vorstand angehören.
§ 9 Protokollierung und Schriftführung
Die Ergebnisse aller Vereinsorgane sind in einer Niederschrift festzuhalten, die vom/von der jeweiligen Versammlungsleiter/in und dem/der jeweiligen Protokollführer/in zu unterzeichnen und jedem Mitglied zugänglich zu machen sind.
§ 10 Auflösung / Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere
steuerbegünstigte Körperschaft Zwecks Verwendung für die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedan- kens.    Dieses ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden.
§ 11 Schiedsvertrag
Anliegender Schiedsvertrag ist Bestandteil der Satzung.

Impressum

Vereinssitz
Zwischenraum e.V. Berlin
Florastr. 10
13187 Berlin

Kontakt
Zwischenraum e.V. Berlin
c/o Mayer
Wilhelmshavenerstr. 28
10551 Berlin

contact[at]zwischenraum-festival.de